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Critic Reviews

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79
Um der Komplexität Rechnung zu tragen, wurde das gesamte Spielsystem überarbeitet. Die Grafik ist allerdings immer noch staubtrocken, und die Ablaufgeschwindigkeit könnte auch flotter sein. Wer wirklich tief in die Materie einsteigen möchte, sollte diesem Programm gegenüber dem thematisch ähnlichen „Okolopoly“ den Vorzug geben — Englischkenntnisse vorausgesetzt. Unterstützt wird alles von Hercules bis VGA, Maus ist empfehlenswert, Festplatte erforderlich.
73
The program is designed more as a teaching tool than a game because, once the database has been viewed, each session only takes a short time to complete. In addition, you have relatively little to actually do. A bit of taxing here, a subsidy there, and that's it. After nine short turns the game is over. Balance of the Planet would be an ideal product for schools and colleges - educational, easy to use, quick to play - but game players looking for a challenge should perhaps look elsewhere.
72
BALANCE OF THE PLANET bietet einen interessanten, ausgezeichnet erklärten Simulationsansatz. Ausgefeiltere Handlungsmöglichkeiten garantieren dauerhafteres Interesse als Vesters Ökolopoly, doch bleibt der Realismus naturgemäß immer noch eingeschränkt. Bei aller Sorgfalt bietet das Programm - zumindest für die vorgesehenen DM 120 - weniger als zwei oder drei einschlägige Standardwerke.
47
Power Play (Aug, 1990)
So lobenswert der Ansatz von "Balance of the Planet" auch ist, spielerisch dürften nur diplomierte Ökologen ihren Spaß haben. Chris Crawford hat es mit der Detailfülle schlicht übertrieben. Die düsteren Grafiken machen den Spieler depressiv (paßt allerdings zum Thema), und die Benutzerführung verschachtelt sich bis ins Unübersichtliche. Zwar sind die einzelnen Werte, Daten und Wechselwirkungen realistisch und vom wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen hieb- und stichfest; aber daß man ein solches Thema viel besser umsetzen kann, beweist das Umweltspiel "Ökolopoly".
40
Konnte »Ökolopoly« durch hübsche bunte Bilder, einfache Bedienung und ein überschaubares Spielfeld relativ viel Spielspaß vermitteln, so wird man bei »Balance of the Planet« von einer nüchternen Trockenheit umhüllt. Der Programmierer hat es mit der Detailfülle übertrieben. Die schlichten Grafiken machen einen depressiv, und die Benutzerführung ist unübersichtlich. Zwar sind die einzelnen Werte, Daten und Wechselwirkungen realistisch und vom wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen hieb- und stichfest. Aber spielerisch macht »Balance of the Planet« ungefähr so viel Spaß wie das Lesen eines kompletten Brockhausbandes.