Hanse: Die Expedition Reviews (DOS)

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100 point score based on reviews from various critics.
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Critic Reviews

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83
Hanse spielt man am besten mit mehreren Leuten. Ist man alleine, kommt schnell Langeweile auf. Das hat nichts mit dem Spiel zu tun, sondern damit, daß Hanse eben als computerisiertes Gesellschaftsspiel gelten muß. Grafik und Sound sind für eine Wertung nicht ausschlaggebend, bewerten kann man nur die Atmosphäre des Spiels, wenn man mit mehreren Leuten dransitzt. Und die stimmt.
70
PC Joker (Aug, 1994)
Trotz der sehr schönen (aber kaum animierten und nicht eben umfangreichen) SVGA-Optik samt mittelalterlicher Soundbegleitung und problemloser Maussteuerung wirkt das Spiel etwas bejahrt; im Vergleich mit dem ähnlichen „Patrizier“ aus demselben Hause sind die Handlungsmöglichkeiten halt arg beschränkt Aber selbst wenn das stereotype „Salz gegen Ware“-Prinzip nicht mehr ganz up to date ist, findet man für unter 60 Mark doch nur selten ein Game dieser Qualität!
60
Play Time (Aug, 1994)
Hanse selber habe ich früher wirklich Ewigkeiten gespielt, seinen Nachfolger konnte ich nur noch nach einiger Zeit zurück in den Schrank stellen. Man erwartet heutzutage von einem Strategiespiel mehr, als einfach nur ein bißchen auf einer Weltkarte umherzusegeln. ein paar Angriffe dort, ein paar hier, wenn auch in SVGA.
57
Wer ein nicht sonderlich komplexes Handelsspiel für mehrere Spieler sucht, wird von Hanse nicht enttäuscht sein - zumal das Remake zu einem fairen Preis angeboten wird.
56
PC Games (Germany) (Sep, 1994)
Hanse ist genauso dünn wie das umständliche, langatmige Handbuch, das den Eindruck vermitteln will, daß das Progrämmchen mehr als zwei Stunden zu unterhalten vermag. Dieses Spielprinzip ist so was von antiquiert, daß es eigentlich permanent aus dem Computer-Gehäuse stauben müßte. Irgendwie haben es die Programmierer geahnt, daß ein moderner PC allergisch auf Hase reagiert: In der Anleitung entschuldigen sie sich schon mal vorab dafür, daß das Spiel alle paar Minuten abstürzt - was auch prompt passiert. Ein Kuriosum noch zum Schluß: Als ich bei diesem Spiel mal wieder für ein gutes Jahrzehnt im Schuldturm schmachtete, bin ich angeblich mehrfache Mutter geworden - und das alleine in einem hermetisch abgeriegelten Kerker. Die Erklärung für dieses biologische Wunder steht noch aus; das letzte Mal, als so etwas passierte, leuchtete über einem Stall in Bethlehem ein Stern...
36
Power Play (Aug, 1994)
Mit Verlaub: Dieses Spiel hat die Dynamik einer Familienpackung Valium. Auch für den hartgesottensten Handelssimulator ist hier die Schmerzgrenze eindeutig überschritten. Selbst die im Vergleich zu seinem Vorgänger verbesserte Grafik entschädigt da nicht, da das Spiel ansonsten identisch ist. Man klicken sich durch ein gutes Dutzend Bildchen und es ist immer das Gleiche: Salz kaufen. andere Waren aus anderen Städten bunkern bzw. verkaufen und am Schiff reparieren. Ab und zu darf man mal mit seinen Koggen ein wenig herumballern. aber das war‘s.