Les Manley in: Lost in L.A. (DOS)

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63
Critic Score
100 point score based on reviews from various critics.
3.3
User Score
5 point score based on user ratings.

User Reviews

Short, facile, puerile and silly: I loved it jossiejojo (41) 4.2 Stars4.2 Stars4.2 Stars4.2 Stars4.2 Stars
Find you pipsqueak friend in L.A. *Katakis* (37879) unrated

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Category Description User Score
Gameplay How well the game mechanics work (player controls, game action, interface, etc.) 3.2
Graphics The quality of the art, or the quality/speed of the drawing routines 3.5
Personal Slant How much you personally like the game, regardless of other attributes 3.1
Sound / Music The quality of the sound effects and/or music composition 3.2
Story / Presentation The main creative ideas in the game and how well they're executed 3.4
Overall User Score (14 votes) 3.3


Critic Reviews

MobyRanks are listed below. You can read here for more information about MobyRank.
67
Power Play
Lost in L.A. erinnert verblüffend an die Sierra-Spiele der jüngsten Zeit, angefangen bei der VGA-Grafik bis hin zu den Bildsymbolen. Das Spiel ist nicht sonderlich komplex; Profis haben es in ein paar Stunden durch. Ärger machen einige Puzzles, für die es keinen logischen Hinweis gibt. Vergeßt Ihr einen Gegenstand oder macht was falsch, hängt man in einer Sackgasse und weiß nicht warum. Auch bei den guten Witzen fühlt man sich manchmal an die "andere Firma" erinnert: Mußte man in "Space Quest 4" ein Hintbook kaufen, ruft Les Manley die Accolade-Hotline an. Larry Laffer erwies sich in "Larry 2" als echter Hacker, hier hackt sich Les in die Polizeidatenbank. Die Grafik ist teils gemalt, teils von Fotos digitalisiert und durchgehend gut. Langsam tritt aber ein Gewöhnungseffekt ein; grafisch wirklich Neues gibt es hier nicht zu bewundern. Im Hintergrund läuft viel California-Musik und ab und zu ein digitalisierter Geräuscheffekt.
65
PC Joker
In Sachen Handhabung hat Les seit seiner Suche nach Elvis auch dazugelernt; durfte man sich damals noch mit einem ziemlich unverständigen Parser rumärgern, so klickt man sich jetzt ganz einfach mit dem Mäuschen durch die Stadtlandschaft. Genau genommen fast schon zu einfach, denn vor lauter Bedienungsfreundlichkeit wurde ganz vergessen, daß Abenteurer auch gefordert werden möchten. Davon kann hier aber keine Rede sein - hat man etwa bei einem Gespräch mal die richtige Antwort angeklickt, spult der Rechner den restlichen Dialog mehr oder weniger von alleine ab. Überhaupt läuft zuviel nach Schema F: In aller Regel rückt Y erst mit Infos raus, wenn man zuvor bei X war, aber dann schickt er/sie einen auch gleich weiter zu Z, wo es die nächsten Hinweise gibt. Kurzum, der gute Les hat zwar deutlich zugelegt, aber wir würden nach wie vor dem Original den Vorzug geben...
65
Joker Verlag präsentiert: Sonderheft
Erneut sind die Parallelen zu den chaotisch-lustigen Erlebnissen eines gewissen Mister Laffer unverkennbar: Die teils gemalte, teils digitalisierte (Playmates!) Grafik sieht der von „Larry V“ stellenweise zum Verwechseln ähnlich, das Duell der Schlammringerinnen hat man sogar eiskalt geklaut. Schließlich wird auch Les nun via einer reinen Maus/Menü-Steuerung durch seine amourösen Abenteuer gescheucht, die jetzt ebenfalls auf deutsch zu haben sind. Leider sind die stupide aneinandergereihten Rätsel erneut nur ein Klacks für Adventure-Profis. Ein bißchen selbständiger und ein bißchen komplexer muß der geklonte Held also schon noch werden, aber vielleicht schafft er‘s ja beim unvermeidlichen dritten Teil?!
(page 57)
60
PC-Spiele '93
Nein, Accolade ist immer noch nicht die Firma unseres Vertrauens, wenn es um Adventures geht. Die zweiten Abenteuer des Les Manley sind zwar schon witziger und intelligenter, als sein erster Streich, erreichen aber bei weitem noch nicht das Lucasfilm-Niveau. An den Puzzles wurde hier ganz eindeutig gespart: das Spiel an zwei Tagen bequem durchzuspielen, sollte auch Einsteigern gelingen, wenn da nicht zwei oder drei gemeine Fallen wären, die nur durch Ausprobieren zu lösen sind und sich erst viele Stunden später auswirken. Wer beispielsweise den Vogeldreck mit dem Tuch abwischt, anstelle ihn mit der Kreditkarte abzukratzen, wird erst an einer völlig anderen Stelle viel weiter im Spiel bestraft - wo bleibt da die Logik? Was dem Programm an Spieltiefe fehlt, wird durch die Dialoge zumindest teilweise wieder wettgemacht. Lost in L.A. hat eine Menge Lacher auf seiner Seite und greift nur selten auf üblen Holzhammer-Humor zurück.
58
ASM (Aktueller Software Markt)
Dem Anspruch als vollwertiger Larry-Ersatz kann Accolade mit diesem Produkt also nicht genügen. Les 2 ist zwar ganz passabel in Szene gesetzt worden, doch leidet der Held nach wie vor an Kinderkrankheiten. Will heißen: Accolades zweiter Anlauf wandelt zwar schon zielsicher auf Larrys Spuren und spielt sich durchaus unterhaltsam, aber dem hohen Standard der Konkurrenz (siehe Lucasfilm) hinkt man immer noch hinterher.