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67
Power Play
Lost in L.A. erinnert verblüffend an die Sierra-Spiele der jüngsten Zeit, angefangen bei der VGA-Grafik bis hin zu den Bildsymbolen. Das Spiel ist nicht sonderlich komplex; Profis haben es in ein paar Stunden durch. Ärger machen einige Puzzles, für die es keinen logischen Hinweis gibt. Vergeßt Ihr einen Gegenstand oder macht was falsch, hängt man in einer Sackgasse und weiß nicht warum. Auch bei den guten Witzen fühlt man sich manchmal an die "andere Firma" erinnert: Mußte man in "Space Quest 4" ein Hintbook kaufen, ruft Les Manley die Accolade-Hotline an. Larry Laffer erwies sich in "Larry 2" als echter Hacker, hier hackt sich Les in die Polizeidatenbank. Die Grafik ist teils gemalt, teils von Fotos digitalisiert und durchgehend gut. Langsam tritt aber ein Gewöhnungseffekt ein; grafisch wirklich Neues gibt es hier nicht zu bewundern. Im Hintergrund läuft viel California-Musik und ab und zu ein digitalisierter Geräuscheffekt.
60
Abandonia
From my point of view, Les Manley lacks the magic that keeps gamers spellbound and it takes more than a few half-naked girls to entertain a true adventure fan. Maybe the problem about Les Manley is that it has been developed in the shadow of an epical series like Larry, therefore it’s very difficult to compete under such circumstances. Don’t get me wrong, Les Manley can be entertaining and it is well designed, graphics- and sound wise, but due to its long-winded, flat gameplay and the average story, it is hard to keep up interest on what’s going on, for too long. That’s why I rate it a 3. But don’t let my criticism discourage you from giving it a shot. You have to bear in mind that opinions can widely differ, and it won’t do any harm if you try it out for yourself. Who knows, maybe you’ll like Les Manley? At least there are some handsome girls to gaze on.
60
PC-Spiele '93
Nein, Accolade ist immer noch nicht die Firma unseres Vertrauens, wenn es um Adventures geht. Die zweiten Abenteuer des Les Manley sind zwar schon witziger und intelligenter, als sein erster Streich, erreichen aber bei weitem noch nicht das Lucasfilm-Niveau. An den Puzzles wurde hier ganz eindeutig gespart: das Spiel an zwei Tagen bequem durchzuspielen, sollte auch Einsteigern gelingen, wenn da nicht zwei oder drei gemeine Fallen wären, die nur durch Ausprobieren zu lösen sind und sich erst viele Stunden später auswirken. Wer beispielsweise den Vogeldreck mit dem Tuch abwischt, anstelle ihn mit der Kreditkarte abzukratzen, wird erst an einer völlig anderen Stelle viel weiter im Spiel bestraft - wo bleibt da die Logik? Was dem Programm an Spieltiefe fehlt, wird durch die Dialoge zumindest teilweise wieder wettgemacht. Lost in L.A. hat eine Menge Lacher auf seiner Seite und greift nur selten auf üblen Holzhammer-Humor zurück.
| Category |
Description |
MobyScore |
| Gameplay |
How well the game mechanics work (player controls, game action, interface, etc.) |
3.1 |
| Graphics |
The quality of the art, or the quality/speed of the drawing routines |
3.6 |
| Personal Slant |
How much you personally like the game, regardless of other attributes |
3.0 |
| Sound / Music |
The quality of the sound effects and/or music composition |
3.1 |
| Story / Presentation |
The main creative ideas in the game and how well they're executed |
3.2 |
| Overall MobyScore (9 votes) |
3.2 |
User Reviews